Gelenke & Sport

Sportverletzungen

Dr. Metin Demir  ·  6 Min. Lesezeit

Muskel-, Sehnen- und Bandverletzungen sind für Sportler körperlich und psychisch herausfordernd. Über das traditionelle RICE-Protokoll hinaus verkürzt regenerative Medizin die Erholung erheblich und reduziert das Wiederverletzungsrisiko.

Gewebebiologie bei Sportverletzungen

Sehnen und Bänder — neben Knorpel — gehören zu den schlechtest vaskularisierten Strukturen des Körpers. Geringe Vaskularisierung begrenzt Sauerstoff- und Wachstumsfaktorzufuhr und verlangsamt die Heilung. Im Gegensatz zu kompletten Rissen erlauben Teilrisse "Funktion mit Schmerz" — unvollständig geheiltes Gewebe wird bei Belastung wieder verletzt.

Häufige Verletzungen und Behandlungen

Achillessehnitis: Klassisches Problem von Läufern und Basketballern. Intratendinöses oder peritendinöses PRP beschleunigt die Heilung durch Fibroblasten-Aktivierung und Angiogenese.

Patellatendinopathie (Springerknie): Häufig in Volleyball, Basketball und Sprungsportarten. PRP + Dry Needling beschleunigt die Erholung.

Rotatorenmanschettenverletzungen: Teilrisse können konservativ mit PRP oder Exosomen behandelt werden. Komplette Risse erfordern orthopädische Konsultation.

Plantarfasziitis: Häufig bei Läufern. PRP in die Faszie bietet schnelle Schmerzkontrolle.

Leisten- und Adduktorenverletzungen: Häufig in Fußball, Hockey und Kontaktsportarten. Intramuskuläres PRP und Kinesiotape.

Sportler-spezifische Rehabilitation

Injektionen allein reichen nicht. Ein individualisiertes Reha-Programm, das die spezifischen Bewegungen, Belastungsniveaus und die Sportart berücksichtigt, ist essentiell. Return-to-Sport wird auf Basis schmerzfreier voller Range of Motion, Muskelkraft-Symmetrie und erfolgreicher funktioneller Tests entschieden.

Rufen Sie für eine Sportverletzungs-Beurteilung an.

Jetzt buchen