Hartnäckige Fettzonen, die Diät und Sport nicht weichen, sind genetisch programmierte Fettdepots. Enzymatische Lipolyse verwendet zugelassene Injektionsstoffe zur selektiven Auflösung der Fettzellen für nicht-chirurgische Konturierung.
Was ist Enzymatische Lipolyse?
Enzymatische Lipolyse verabreicht lipidstörende Verbindungen direkt in das subkutane Fett. Häufigster Wirkstoff: aus Gallensalz gewonnene Phosphatidylcholin/Desoxycholat-Kombination. Desoxycholat zerstört Adipozytenmembranen; freigesetzte Fettsäuren werden lymphatisch geklärt und in der Leber metabolisiert.
Zerstörte Fettzellen regenerieren sich nicht. Die Reduktion ist daher dauerhaft — aber verbleibende Zellen können bei schlechtem Lebensstil wachsen.
Zielzonen
Submentales Fett (Doppelkinn) ist die am besten dokumentierte Indikation. Oberarme, Hüftseiten, Innenoberschenkel, Unterbauch und Flanken sind weitere Bereiche. Rückenfett — besonders unter der BH-Linie und über der Taille — spricht ebenfalls gut an.
Prozedur
Zielzone wird kartiert; Dosis nach Fettvolumen berechnet. Lokalanästhesie oder Kühlung; mehrere feine Injektionen. Sitzung 30–60 Minuten. Schwellung, Wärme und Empfindlichkeit für 2–5 Tage sind normal.
Optimale Ergebnisse erfordern meist 2–4 Sitzungen, 4–6 Wochen Abstand.
Wichtige Hinweise und Eignung
Lipolyse ist eine Konturierungsprozedur, kein Abnehmverfahren. Ideal für Patienten nahe gesundem Gewicht mit hartnäckigen lokalen Fettdepots. Kontraindikationen: Schwangerschaft, Stillzeit, Autoimmunerkrankungen, aktive Infektion, Antikoagulanzien.
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