Das Dekolleté ist eines der am stärksten sonnengeschädigten, hormonell beeinflussten und routinemäßig vernachlässigten Bereiche des Körpers. Mit gezielten Protokollen sind deutliche Verbesserungen in Textur, Ton und Elastizität möglich.
Warum ist das Dekolleté so anfällig?
Dekolleté-Haut teilt Eigenschaften mit der Halshaut: geringe Talgdrüsendichte und relativ schwaches Kollagengerüst. Sie sammelt jahrelang UV-Belastung ohne Sonnencreme. Seitliches Schlafen erzeugt tiefe vertikale Falten zwischen den Brüsten. Mit Östrogenabfall in der Menopause sinken Feuchtigkeitskapazität und Elastizität weiter.
Häufige Beschwerden
Hauptbedenken: tiefe vertikale Falten (besonders Schlaffalten), Sonnenflecken und unebener Ton, ausgeprägte Trockenheit und Verdünnung, Elastizitätsverlust. Diese treten meist gemeinsam auf — kombinierte Protokolle sind nötig.
Angewandte Protokolle
Skin Booster: hochmolekulare HA-Booster hydrieren das Dekolleté aus tiefen Schichten. Nach drei Sitzungen klare Auffüllung und Strahlung.
Mesotherapie: Vitamin-, Aminosäure- und Peptid-Mesocktails intradermal. Antioxidative Protokolle reparieren Sonnenschäden.
Aufhellungskombinationen: Glutathion, Vitamin C und Kojisäure gegen ungleichmäßige Pigmentierung; meist mit Mesotherapie kombiniert.
Biostimulatoren: bei fortgeschrittenem Elastizitätsverlust unterstützen PLLA oder CaHA langfristig Kollagen und Festigung.
Behandlungsverlauf und Ergebnisse
Standardprogramm 3–4 Sitzungen im Abstand von 3–4 Wochen. Strahlung verbessert sich bereits nach der ersten Sitzung sichtbar. Nach vollem Kurs >60% Verbesserung in Textur, Pigmentierung und Elastizität (Patient-reported). Tägliche Sonnencreme ist unverzichtbar.
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